ardblog spekuliert, ob es, aufgrund einer Ankündigung auf der Laphroaig-Seite, bald einen Laphroaig aus dem Sherryfass oder zumindest einem Sherryfinish gibt.
Bereites der grossartige Triple Wood genoss ein finish im Oloroso-Fass. Ich bin gespannt und würde mich natürlich freuen, wenn sich dieses Spekulation bewahrheiten würde.
- Author: Michael
- Published: Aug 21st, 2010
- Category: Kurznachrichten, Spirituosen
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Bringt Laphroaig eine Sherrycask Abfüllung?
- Author: Michael
- Published: Apr 26th, 2010
- Category: Sonstiges, Spirituosen
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Interview auf newsexperte.ch, Apricot Brandy Tasting
Vor einiger Zeit startete newsexperte.com eine Interviewreihe in welcher Autoren von verschiedenen Blogs zur Sprache kommen. Das Interview mit mir findet ihr unter folgendem Link.
Wie ihr aus dem Interview rauslesen könnt, stehen im Monat Mai einige Änderungen bei mija.ch an. Diese werden sowohl inhaltlicher als auch stylistischer/technischer Natur sein. Mein Blog und die Idee dahinter haben sich im Laufe der Zeit geändert und im Mai folgenden Updates, sollen diese Weiterentwicklungen reflektieren.
Die Berichte sollen fokusierter sein und die Schweiz soll im Blog etwas mehr zur Sprache kommen. Dazu werde ich interessante Beitragsreihen erfassen.
Nach der anfänglichen Flaute im Jahr 2010 wird es also bei mija.ch wieder aktiver. Seid gespannt!
Apricot Brandy Tasting
Zu diesem Tasting gibt es eine erfreuliche Nachricht: Der Testsieger “Etter Royal Luizet” kommt aus der Schweiz, genauer aus Zug. Zu beziehen ist er zum Beispiel direkt bei Etter für knapp 22CHF/35cl. Mein persönlicher Favorit, Giffard Apricot du Roussillon, ist wie alle Produkte von Giffard, gar nicht oder nur sehr schwer in der Schweiz erhältlich.
Mit google sties ich auf bieremyst.ch. In dessen Preisliste taucht das Produkt auf, allerdings nur im 6er-Gebinde.
- Author: Michael
- Published: Apr 17th, 2010
- Category: Spirituosen, Whiskyvorstellung
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Old Pulteney 12y
Geschichte
Die Old Pulteney Distillerie befindet sich in Wick, einem kleinem Städtchen ganz im Nordosten Schottlands, nahe von John o’ Groat’s, einem bekannten Touristenziel. Old Pulteney ist die nördlichste Destillerie auf dem schottischen Festland.
Wicks Einwohnerzahl beträgt etwas über 7000 (2004) und die Geschichte von Wick lässt sich bis zur norwegischen Herrschaftzeit zurückverfolgen. Im Jahr 1266 ging Wick in den Besitz Schottlands über. Der Name “Wick” rührt wahrscheinlich vom norwegischen Wort für Bucht (vik) her und wie man aufgrund des Namens vermuten kann, liegt Wick am Meer und war einst ein wichtiger Umschlagsplatz für die Heringsfischerei im 19. Jahrhundert. Den Höhepunkt der Heringsfischerei wurde Anfangs des 20. Jahrhundert erreicht, als über tausend Fangschiffe jeweils von Wick ausliefen.
Viel Arbeit, bedeutete auch viele durstige Arbeiter, die bis zu 3000 Liter Whisky pro Woche konsumierten.
So errichtete James Henderson 1826 die Destilliere in Pulteneytown, was damals eigenständig war und erst 1902 in Wick eingegliedert wurde.
Als die Destillerie gebaut wurde, war die Destillerie nur schwer über den Landweg erreichbar, deshalb wurde sowohl das Getreide als auch das Endprodukt, der Whisky, jeweils per Schiff transportiert.
Gemäss zeitgenössen Quellen zufolge, war der ursprüngliche Old Pulteney ein wahres Torfmonster. Mangels alternative Brennstoffe wurden z.b. selbst die Brennblasen mit Torf befeuert.
Die florierende Wirtschaft, welche primär auf dem Heringfang aufbaute, erlebte im 20. Jahrhundert zwei grosse Rückschläge. Erstens wurden im ersten Weltkrieg die Fangschiffe von der Marine beschlagnahmt und zweitens spürte auch Wick den Rückgang der Heringsfischerei und so macht die Heringsfischerei heute nur noch einen kleinen Teil von Wicks Wirtschaft aus.
1922 wurde wie an vielen Orten der Welt der Verkauf von Alkohol verboten, 1930 musste die Destillerie schliessen und das Verbot bestand noch bis Anfangs des zweiten Weltkriegs 1939.
Erst 1947 wurde die Produktion unter einem neuen Besitzer wieder aufgenommen und bereits 1959 übernahm Hiram Walker, heute Allied-Domecq, die Destilliere. Hiram Walker steigerte die Produktion und Old Pulteney wurde primär für Blends verwendet. Doch irgendwann stagnierte der Markt für Blends und 1997 erlebte Old Pulteney nach einer schwierigen Zeit eine Renessaince: Inver House übernahm die Destillerie und begann den Whisky als Single Malt zu vermarkten.
Der Whisky
Neben dem hier vorgestellten 12 jährigen Whisky, bietet Old Pulteney auch 17, 21 und 30 jährige Abfüllungen, sowie einen Whiskylikör, welcher auf der 12 jährigen Abfüllung basiert, an.
Gleich zu Beginn fällt einem die aussergewöhnliche Flasche auf, welche am unteren Hals eine Ausbuchung besitzt.
Der zwölfjährige Old Pulteney besitzt eine goldig-rötliche Farbe.
| Tastingnotizen | |
| Nase | etwas Schokolade, Vanille, Eiche, leicht Salz |
| Gaumen | Leder, Getreide, ölig, Blumen, Butterkekse, ganz, leicht pfeffrig, wieder Salz, etwas Bananen |
| Abgang | Vanille, etwas kurz |
Mir gefällt Old Pulteney ausgesprochen gut. Der, nur leicht vorhandene, Geruch nach Leder und Salz machen diesen Whisky zu einem sehr interessanten Vertreter schottischen Whiskys, der bei mir seinen festen Platz hat und zu meinen Lieblingen gehört.
Old Pulteney macht sich auch sehr gut in einem Padovani, im Verhältnis 4:1. Im Blood & Sand ergibt er ebenso eine sehr interessante Kombination. Insbesondere die Frucht/Banane kommen hier schön zur Geltung.
Padovani
4cl Old Pulteney
1cl St. Germain Elderflower Liqour
Blood & Sand
2cl Old Pulteney
2cl Carpano Antica Formula
2cl Boudier Guignolet de Djion
2cl Orangensaft
Weitere Impressionen aus Wick findet Ihr im Schottland Bericht 5/8, die Destillerie haben wir dabei leider nicht besucht.
- Author: Michael
- Published: Mrz 13th, 2010
- Category: Events, Schweiz, Spirituosen
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Spiritissima 2010
Diese Jahr fand im Papiersaal von Sihlcity die dritte Spiritissima statt. Wieder gab es verschiedenste Spirituosen, Liköre und diesmal sogar Bier (an einem Stand) zu verkosten. Neben Glen Fahrn, welche sicher am präsentesten waren und den Anlass organisierten, fanden sich auch andere Aussteller/Hersteller ein, wie z.b. Diageo, Lateltin oder Davidoff. Wie bereits letztes Jahr machten Whisk(e)ys den Hauptanteil der angebotenen Spirituosen aus. Doch auch Cognac wurde, nachdem letztes Jahr am Abend ein Cognac-Tasting stattfand, präsentiert. Auch Grappa, Spumante/Prosecco und Wodka wurde dieses Jahr mehr Platz zugesprochen.
Ganz neu und in meinen Augen eine sehr gute Idee: Eine “Bar” an der man nichtalkohlische Getränke und kleine Häppchen kaufen konnte. Viele der Aussteller bzw. Mitarbeiter welche die Spirituosen ausschenkten kannte man bereits vom letzten Jahr oder von den Whiskyschiffen Luzern/Zürich.
Das Preisniveau schien mir ungefähr gleich wie letztes mal. Standardabfüllungen kosteten ca. 1-3 CHF pro cl. Schön fand ich, dass mit dem fast gesamten The Bitter Truth Sortiment und weiteren Produkten wie z.b. Antica Formula auch der Barbereich nicht zu kurz kam.
Am Abend fand dann ein Soiréé im Zeichen des Davidoff Cognacs und Grand Khaan Vodka statt. Etwas schade, dass man sich hier auf zwei Marken festlegte (Sponsoring). Da hätte mich das letztjährige Tasting definitiv mehr interessiert.
Fazit: Die entspannte Atmosphäre, der relativ kleine Rahmen der Veranstaltung und natürlich die verkosteten Spiritiuosen machten die Spiritissima auch dieses Jahr zu einem schönen Erlebnis. Verändert hat sich insgesamt wenig, abgsehen von Foodcorner. Es waren mehr Hersteller dabei, welche eigene Stände hatten und einzelne Produkte wurden mehr ins Zentrum gerückt. Als Beispiel sei hier der Grand Khaan Vodka genannt, welcher auch auf den Werbeplakate der Spirtissima zu finden war. Es gab aber auch weitere Produkte, die so auffielen: Davidoff, Bepin de Eto (Spumante). Ob man das jetzt gut findet oder nicht, muss man selber entscheiden.
Zum Schluss möchte ich euch drei tolle Produkte kurz vorstellen:
Banff 21y (Rare Malts)
Auf diesen Speyside Malt bin ich per Zufall gestossen, als ich beim Raritätenstand herumstöberte und überrascht war von dieser Flasche, da ich bisher noch nie was von dieser Destillerie gehörte habe. Das liegt vielleicht, dass die Destillerie seit über 20 Jahren geschlossen ist. Schade, denn der Malt hat mich überzeugt. Ausprägte Zitrusnoten machen diesen Malt zu etwas sehr Interessanten. Daneben finden sich auch Ideen von Butterkeksen und Vanille, sowie Getreide.
Willet Rye 24y
Auch das ist ein Produkt, welches nur noch sehr schwer und teuer (360-395 CHF, das letzte Fass) zu erstehen ist. Der Rye kommt mit unglaublichen 69.4% daher, welche man aber überhaupt nicht merkt. Absolut toller Rye Whisky, aber leider unglaublich teuer.
St. Etienne Blanc Agricole Vintage 2000
Den St. Etienne XO habe ich euch bereits das letzte Jahr kurz vorgestellt. Dieses Jahr ist nun der weisse Rum dieses Herstellers aus Martinique an der Reihe. Das Produkt reift vier Jahre und kommt mit 50% daher. Wem Blue Bay zu “kompostig” ist, der findet hier meiner Meinung nach ein interessantes Produkt, welches man zwar definitiv als Agricole Rhum erkennt, aber, welches nicht in die, zumindest für mich, beinahe schon unangenehmen Geschmacksgefilde von Blue Bay Rum vorstösst.
- Author: Michael
- Published: Mrz 9th, 2010
- Category: Rund um die Bar, Spirituosen
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Tastings und weitere News
Hier mal ein kleines Update zu verschiedenen Themen
Tastings
Mittlerweile sind unter tastings-blog.de einige Tastings abgeschlossen. Bei vier davon nahm ich ebenso teil und ich möchte euch kurz zeigen, wo ihr die Siegerprodukte herbekommt.
Beim Vermouth Dry Tasting waren es nur 5 Produkte und tollerweise ist der Sieger, Noilly Prat Dry in jedem Supermarkt erhältlich. Der zweitplatzierte Dolin Vermouth findet man bei silverspirits.ch
Auch beim Vermouth Sweet Tasting gewann ein altbekannter: Carpano Antica Formula, mittlerweile gut erhätlich in der Schweiz. Ihr könnt ihn beispielsweise über den Produktefinder finden. Alle anderen Produkte vielen doch relativ deutlich zurück.
Etwas anders sieht es beim Falernum aus: Den Testsieger Forgotten Flavours Falernum gibt es nur in Deutschland zu kaufen. Wer dies nicht tun will, findet bei Cocktails Old Fashioned, um selber Falernum anzusetzen.
Ebensowenig erhätlich in der Schweiz ist der Testsieger des Crème de Cassis Tasting, Merlet. Dafür findet man Boudier Crème de Cassis z.b. bei ullrich.ch für ca. 30CHF. Giffard Cassis Impérial ist wie eigentliche Produkte von Giffard nicht erhältlich in der Schweiz.
Bartenders & Connoisseurs – In 80 Days Around The World
Björn vom wankiki-Blog hat ein ambitioniertes Projekt gestartet: Ein Cocktailbuch geht um die Welt. Jeder, Bartender oder Connoisseur ist eingeladen einen Beitrag zu diesem speziellen Buch zu leisten, welches nicht einfach ein Rezeptebuch ist, sondern verschiedene Menschen, Geschichten und Rezepte vorstellt.
Also verbreitet die Info oder macht selbst mit.
- Author: Michael
- Published: Jan 26th, 2010
- Category: Rund um die Bar, Spirituosen
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Blamage für schottischen Whisky
So oder ähnlich klang es heute in vielen Zeitungen bzw. deren Onlineportalen.
Doch worum geht es dabei überhaupt?
In Schottland wurde kürzlich ein Blindtasting mit 4 schottischen/englischen und einem taiwanesischen Whisky durchgeführt und wie der zugegebenermassen sehr reisserische Titel vermuten lässt, schnitt der taiwanesische Whisky mit dem Namen “Kavalan” am Besten ab. Soweit, so gut, in meinen Augen ist das Ergebnis nämlich nur halb so wild wie von den meisten Medien kolportiert wird. Einige gingen sogar soweit, den Kavalan kurz zum besten Whisky zu küren.
Wer jetzt im Testfeld irgendwelche grosse Single Malts oder bekannte Blends vermutet, wird wahrscheinlich enttäuscht werden (ich zumindest war es):
- Langs Supreme 5y (Blend)
- King Robert 3y (Blend)
- St George’s English malt (Single Malt)
- Bruichladdich 4x+3 3y (Single Malt*)
- Kalavan 2y
* mit vierfacher Destillation (bis auf 90%), kein typischer Vertreter schottischer Whiskys.
Dieser Vergleich und das daraus von den Medien gezogene Fazit finde ich aufgrund mehrer Tatsachen etwas problematisch.
1. Single Malts/Blends
Man sollte sich schon fragen, ob es tatsächlich Sinn macht Blends und Single Malts in einer Verkostung zu vergleichen.
In meinen Augen tut es das nicht. Erstens enthält ein Blend Whiskys aus verschiedenen Destillieren (plus evtl. Grain Whisky). Durch dieses Mischen sind Blends wohl auch etwas zugänglicher als Single Malts (als extreme Beispiele seien verschiedene Vertreter Islays genannt)
2. 3 Jahre sind nicht gleich 3 Jahre
Wie bereits die Times bemerkt (übrigens ein schöner Bericht) entspricht ein 3 jährige Whisky aus wärmeren Gefilden, wozu Taiwan sicherlich gehört keineswegs dem gleichaltrigen Pendant aus Schottland. In Schottland reift Whisky klimabedingt langsamer als in Taiwan. Das heisst der zweijährige Whisky aus Taiwan ist reifer als ein dreijähriger Whisky aus Schottland, was sich natürlich auch im Geschmack niederschlägt.
3. Das Testfeld
Die Medien haben sich grösstenteils nicht die Mühe gemacht, das ganze Tasting mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, ansonsten hätten sie wohl gemerkt, dass die getesteten schottischen Whiskies keineswegs Schottland repräsentieren. Vielmehr wurden ähnlich alte, bzw. in diesem Fall sehr junge, Whiskies verkostet. Hier von einer Blamage für schottische Whiskies zu sprechen, ist doch mehr als tendenziös und zeigt, dass man sich überhaupt nicht mit dem Thema auseinandergesetzt und einfach eine toll klingende Schlagzeile übernommen hat.
4. Subjektivität
Genuss von Whisky ist immer höchst subjektiv. Für einige ist Torf die Offenbahrung, für andere ein Brechmittel. Einige mögen fruchtige Whiskies, andere nicht und so weiter.
Kurz, hier wurde ein eigentlich relativ unspektakuläres Tasting aufgebauscht, hauptsache es klingt toll.
Was nicht heissen soll, dass der taiwanesische Whisky schlecht ist (ich kenne ihn nicht), nur dass es eben nicht die gross herausposaunte Blamage für Schottland ist.
Zum Schluss noch der Bericht der taz http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/schottischer-whisky/ (da sich der Beitrag im Satireteil befindet, gehe ich davon aus, dass es sich auch um solche handelt)
- Author: Michael
- Published: Jan 15th, 2010
- Category: Events, Rund um die Bar, Schweiz, Spirituosen
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grosses Likörtasting und eine Top-10 Platzierung
Cocktail&Dreams Leser werden von diesem Mammutprojekt sicherlich schon gehört haben. Tim Reuber hat ein Tasting (Likör + Wermut) mit Sage und Schreibe 21 Kategorien auf die Beine gestellt. Das klingt im ersten Moment vielleicht etwas wenig, wenn man sich aber vor Augen führt, dass dabei sehr viele Leute mitmachen und dabei über 4000 Flässchen à 4cl abgefüllt werden mussten, dann erscheint das ganze Projekt doch in einem etwas anderen Licht. Diejenigen, die sich diese Menge nicht vorstellen können, rate ich den extra eingerichteten Blog unter tastings-blog.de zu besuchen und sich die imposanten Bilder anzuschauen.
Die Ergebnisse der Tastings werden jeweils auf tastings-blog.de veröffentlicht und ich werde euch hier auf mija.ch die jeweils beste Bezugsquelle für die Schweiz zeigen (sofern überhaupt erhältlich und primär bei den Tastings, an welchen ich teilnehme)
Von mir hier nochmals ein grosses Dankeschön!
mija.ch unter den Top-10 Gourmet- und Kochblogs
Die schweizer Full-Service-Marketing xeit.ch hat die zehn besten schweiter Gourmet- und Kochblogs gekürt und mija.ch hat es auf den 7. Rang geschafft. Das freut mich natürlich
, und ich hoffe, dass der Blog dadurch etwas bekannter wird und ich damit einen Teil zur Barkultur der Schweiz beitragen kann.
Unter den weiteren Top-10 Platzierungen befinden sich interessante Blogs, welche ich bisher noch gar nicht kannte.
Hier noch die Top-10 (und Backlinks
)
1. http://kochenmitshibby.ch
2. http://www.latabledhote.ch
3. http://harrysding.ch
4. http://blogs.waskochen.ch
5. http://www.weinheiten.ch
6. http://kaffischopp.wordpress.com
7. http://www.mija.ch
8. http://ramseiermarc.blogspot.com
9. http://boccafino.blogspot.com
10. http://gourmoer.swissblog.ch
- Author: Michael
- Published: Dez 19th, 2009
- Category: Spirituosen, Whiskyvorstellung
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The Glenrothes Select Reserve
Die Geschichte
Die Glenrothes Destillerie befindet sich in der sogenannten Speyside in der Ortschaft Rothes. Als zweite Destillerie, nach Glen Grant, wurde die Destillerie 1878 von James Stuart & Co. erbaut. Am 28. Dezember 1879 wurde der erste Whisky produziert, genau am selben Tag, an welchem Tay Bridge Disaster passiert, bei dem eine Zugbrücke einstürzte und dabei alle 75 Passagiere eines Zuges in den Tod riss.
Als man 1897 dabei war zwei weitere Pot-Stills zu installieren, brach ein Feuer aus, welches die Destillerie schwer beschädigte. Leider blieb es nicht bei diesem einen Zwischenfall, den 1922 zerstörte ein weiteres Feuer 900000 Liter Whisky im Lagerhaus Nr1. Der grösste Teil dieses Whisky floss in den Burn of Rothes, welcher direkt durch die Ortschaft fliesst. 1923 wurde der Blend Cutty Sark von Berry Brothers, den Besitzern von Glenrothes auf den Markt gebracht. Abgesehen von Cutty Sark findet Glenrothes auch Verwendung in Famous Grouse, J&B, Dewars und Chivas Regal.
Im Laufe der Jahre stieg die Nachfrage nach Glenrothes immer weiter, so dass man immer mehr Potstills hinzufügte. Heute finden sich in der Destillerie ganze 10 dieser Potstills.
Erst 1989 wurde mit der 12 jährigen Abfüllung ein eigner Single Malt produziert und das von Glenrothes bekannte Vintage-Konzept (siehe unten) kam sogar erst 1994 auf den Markt.
Die Produktion
Glenrothes verkauft seine Produkte primär als Vintage-Produkte. Das heisst, man wählt die besten Fässer eines Jahrgangs aus und füllt diese ab. Im Unterschied dazu füllen viele andere Destillieren ihre Whisky’s nach Alter und nicht nach Jahrgang aus.
Der Whisky reift sowohl in Bourbon- als auch in Sherryfässern (Oloroso Sherry), was ihm neben fruchtigen Noten auch eine gewisse Würze gibt.
Das Malz stammt grösstenteils aus der Tamdhu Destillerie, welches nur wenige Kilometer südwestlich von Rothes befindet.
Glenrothes verwendet hohe Potstills und destilliert sehr langsam, schlussendlich resultiert daraus ein ca. 70%iger Brand, der in die Fässer abgefüllt wird.
Der Whisky
Ich stelle euch heute den sogenannte Select Reserve vor, ebenfalls ohne Jahrgangsangabe, aber kein Vintage-Whisky. Auch dieser Whisky wurde in Bourbon- sowie Sherryfässern gereift und kommt in der Glenrothes-typischen Flasche daher.

| Tastingnotizen | |
| Nase | Butterkekse, leicht holzig, Vanille, Frucht (Birne), Stroh |
| Gaumen | wieder Kekse, fruchtig, leichte Würze, Getreide, leichte Schärfe |
| Abgang | Orangen, Nuss, leicht bitter |
Ein sehr solider Vertreter der Speyside. Insbesondere die vom Sherryfass herrührende Würze hat es mir angetan, da sie wunderbar mit der Frucht und dem Keks bzw. dem Getreideähnlichem Geschmack harmonieren. Der Preis ist mit ca. 75 CHF aber nicht ganz günstig. Wer hier Rauch oder Torf sucht, ist definitiv am falschen Ort (wie fast überall in der Speyside). Wer aber nach einem Vertreter der Speyside sucht, kann hier zuschlagen.
- Author: Michael
- Published: Okt 1st, 2009
- Category: Administratives, Spirituosen
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Angebote: Diageo Classic Malts und Ron Zapatera
Ron Zapatera
Vor kurzem war ich mal, ausnahmsweise, im Denner. Eigentlich nicht gerade ein Laden, welchen ich oft besuche. Aber ich wusste, dass man hier inmitten einer sonst unspektakulären Spirituosenauswahl immer wieder mal Schnäppchen findet (z.b. gab es mal den Laphroaig 10y für 40 CHF).
Angenehm überrascht war ich, als ich den Ron Zapatera Vintage 1996 hier für 39.90 CHF fand. Zuerst hätte ich hin fast nicht beachtet, das Ettiket ist so hässlich, aber dann erinnerte ich mich an ein Review welches im C&D Forum vor einiger Zeit mal gepostet wurde (einfach etwas runterscrollen).
Da ich im moment alokohlfreie Zeit habe, konnte ich den Rum leider noch nicht vermixen und nur wenig verkosten. Aber ich wage zu behaupten, dass sich dieser Rum für 39.90 lohnt. Und dem Review von crackone vertraue ich eigentlich
Diageo Classic Malts
Wie ich bei Glen Fahrn erfahren durfte, wurden die Single Malts aus der sogenannten Classic Malts Reihe zum Teil massiv im Preis gesenkt. Während dies bei den “normalen” Abfüllungen noch nicht so ins Auge sticht, wurden die Distillers Edition im Durschnitt um ca. 20CHF gesenkt (Preisrange ist zwischen 79 und 89 CHF). Das hat zur Folge, dass die Abfüllungen im Moment bis fast 30% günstiger sind als anderorts. Interessanterweise sind selbst die Preise auf z.t malts.com noch höher.
Ob und wann andere Shops nachziehen, kann ich nicht sagen. Aber ich werde mir wohl eine Talisker Distiller’s Edition kaufen. Da kann ich nicht widerstehen.
In eigener Sache
Da ich im Moment einen alkoholfreien Monat einlege, werden bis Ende Oktober keine Cocktails oder Spirituosen vorgestellt. Ich habe mir auch etwas Gedanken gemacht über dieses Blogprojekt und dessen Konzept/Umsetzung etc. Ab Ende Oktober/Anfangs November wird es auf mija.ch deshalb ein paar Änderungen geben.
Einen kleinen Vorgeschmack auf Beiträge nach meiner Pause:
- die lang versprochene Vorstellung zweier Single Malts
- Vorstellung meines ersten, selbstkreeirten Cocktails (sobald er dann auch wirklich fertig ist
) - Bericht über meinen Lavendellikör
- Vergleich von verschiedenen, in der Schweiz erhältlichen, Tonic Water im Gin Tonic.
Stay tuned!
- Author: Michael
- Published: Jul 8th, 2009
- Category: Spirituosen
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Galliano Balsamico
Das erste Mal habe ich beim C&D Forumstreffen 2009 vom Galliano Balsamico gehört als der Galliano Authentico vorgestellt wurde.
Als ich vor einigen Wochen dann Helsinki besuchte, fiel mir die dunkle Flasche im Galliano-Design sofort auf und ich musste sie einfach kaufen. Gekostet hat der Spass ca. 35 CHF.

Pur
Wie jede neue Spirituose verkostete ich den Galliano Balsamico zuerst einmal pur.
Der Geruch erinnert natürlich an Balsamico. Allerdings mit einer doch vorhandenen Süsse, wie ich sie beim Balsamico nicht kenne. Zusammen ergab das für meine Nase eine unschöne Mischung als Essig und Lösungsmittel. Erster Gedanke: Scheusslich!
Beim ersten Schluck dann die Überraschung: Viel süsser als man es dem Geruch nach vermuten würde. Der Balsamico ist ebenfalls dezenter als noch in der Nase. Sowie ich die Galliano-Homepage verstehe, basiert der Galliano Balsamico aus einer Vermählung von normalen Galliano und Balsamicoessig. Das merkt man, ich meine neben leichten Vanilletönen auch eine kräuterige Note auszumachen. Der Balsamico Anteil lässt sich nicht verleugnen und so ist das Produkt relativ sauer und in meinen Augen nur beschränkt für den puren Genuss geeignet (für meinen zumindest nicht)
Viel interessanter ist natürlich die Frage: Wie macht sich der Galliano Balsamico in Cocktails?
Als erstes dachte ich daran, einen Strawberry Daiquiri mit Galliano Balsamico anstatt Crema di Balsamico zu machen. Interessanterweise ist das Ergebnis mit Galliano saurer als mit Crema di Balsamico. Aber dies nur am Rande.
Die Homepage von Galliano listet einige Cocktails, welche explizit für den Galliano Balsamico kreeirt wurden.
Balsamic Manhatten
Als erstes mixte ich den Balsamic Manhatten
1.5cl Galliano Balsamico
3cl Rye Whisky (Wild Turkey)
1.5cl Barolo Chinato
oder Wermut mit Angostura
Stir, strain in Cocktailschale
Aus Mangel an Barolo Chinato habe ich mich für die Wermut/Angostura Variante entschieden. Da die Homepage nicht spezifiziert was für Wermut, habe ich mich für 1.5cl roten Wermut mit einem dash Angostura entschieden. Das Ergebnis ist sehr interessant. Der Rye Whisky harmoniert wunderbar mit dem Galliano Balsamico, auch wenn mir die Säure des Gallianos hier etwas zu präsent war.
Zweiter Kandidat: Der Native

Native
1cl Galliano Balsamico
4cl Gin (Plymouth Gin)
1.5cl fresh blood grape juice (?)
3 Himbeeren
1 dash Granatapfelsirupshake, strain in Cocktailglas
Ich habe keine Ahnung was blood grape juice ist (evtl. Grapefruit?), deshalb nahm ich einfach normalen roten Traubensaft. Der Plymouth Gin war meiner Meinung nach nicht die richtige Entscheidung. Hier sollte ein kräftiger Gin her, um dem Galliano Balsamico Paroli bieten zu können. Ansonsten interessant, haute mich jetzt nicht vom Hocker.
Last but not least: Delizia

Delizia
4cl Galliano Balsamico
2 Erdbeeren
10 Blätter BasilikumAlles in einem Tumbler muddeln und mit Crushed Ice auffüllen. Mit Erdbeere garnieren
4cl Galliano?
Da musste ich zuerst einmal leer schlucken. Doch die Komposition funktioniert. Ich finde, dass noch mehr Basilikum mit rein darf. Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Cocktail.
Ich finde Galliano Balsamico ist ein sehr interessantes Produkt, mit dem sich sicherlich leckere Cocktails zu bereiten lassen. Galliano Balsamico findet sicherlich seine Freunde. Mich kann das Produkt allerdings nicht unbedingt dazu zählen, zumindest nicht zu den engsten Freunden ![]()
Irgendwie werde ich mit Galliano Balsamico nicht warm, aber ich bin gespannt was andere Leute dazu meinen.
Womit wir auch gleich beim nächsten Thema sind.
Wann und Wo?
Wie es aussieht wird in Europa in Moment der skandinavische Raum bedient. Dies zumindest meine Interpretation der Google-Ergebnisse.
Auf Nachfrage bestätigte mir Dettling & Marmot, der offizielle Galliano Importeur für die Schweiz, dass es in nächster nicht geplant ist, Galliano Balsamico ins Sortiment aufzunehmen. Schade, wie es ausschaut, muss man hier entweder ins Ausland ausweichen oder einen Grauimporteur finden.















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